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Malediven - Der schwarze Tag

26.12.2004 – ein schwarzer Tag…

by admin on Okt.17, 2009, under Malediven - Der schwarze Tag

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Der Tag der Tage, dieser geht in die Geschichte der Malediven ein.

Am 26.12.2004, 01:58 Uhr entstand vor der Westküste Sumatras ein Tsunamie (Tsunamie bedeutet Hafenwelle) mit einer Stärke von 9,1. Durch das Beben und seine Folgen sind etwa 230.000 Menschen gestorben. Allein in Indonesien waren nach offiziellen Schätzungen rund 160.000 Tote zu beklagen.  Über 110.000 Menschen wurden verletzt, über 1,7 Millionen Einheimische rund um den Indischen Ozean wurden obdachlos. Die Malediven war die Region die die wenigsten Schäden und Todesopfer zu beklagen hatte. Geschätzte 105 Personen (80 sind ofíziell bestätigt worden) die dabei ums Leben gekommen sind – 11000 wurden verletzt und knapp 12000 Malediver wurden Obdachlos. Das Male sowie das Süd Male Atoll wurden am schlimmsten getroffen.

Tsunamis bestehen meist aus einer Serie aufeinander folgender, sehr langperiodischer Meereswellen. Diese werden zumeist durch starke untermeerische Erdbeben, aber auch Vulkanausbrüche oder Hangrutschungen verursacht. Tsunamis können innerhalb weniger Minuten an den Küsten nahe ihres Ursprungs große Zerstörungen anrichten und viele Menschenleben fordern. Starke Tsunamis entfalten ihre Wirkung aber auch an weit entfernten Küsten, da sie sich im Verlauf von Stunden über ganze Ozeanbecken hinweg ausbreiten können. Die Geschwindigkeit, mit der sich Tsunamis ausbreiten, ist abhängig von der Wassertiefe. In flachem Wasser beträgt sie etwa 30 bis 50 km/h und erreicht in tiefen Ozeanen über 800 km/h.

Der Tsunami vom 26.12.2004 entstand dadurch, da sich die Indisch – Australische Platte, die einen sehr grossen Teil des Indischen Ozeans umfasst dem Druck nicht mehr standhalten konnte. Die Bruchzone der beiden Platten bewegt sich mit ca 6cm pro jahr Richtung Nordosten unter die Eurasische Platte. Auf Grund des Unterwanderns der Plattengrenzen baute sich in der Subduktionszone  ein sehr hoher Druck der Indo-Australischen auf die Eurasische Platte auf, der sich schliesslich am 26.12.2004 schlagartig entladen hat. Tsunamivorwarnungen gibt es nicht, und die die dies behaupten schlagen mit heißer luft umsich…

!einen gedanken an unsere rudi der beim tsunami leider ums leben kam.!

Schon sehr viele Menschen haben ihr Leben verloren, weil sie nach der ersten Tsunamiwelle in ihre Wohnungen und Häuser zurück gekehrt sind, wo sie dann von einer weiteren, teilweise noch stärkeren Riesenwelle überrascht wurden.

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Grafische Übersicht der betroffenen Abschnitte:

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Eines der grössten Probleme der Malediven nach dem Tsunami: Strom und sauberes Trinkwasser.

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Tsunami-video von der Insel Kandholhudhoo (Quick Time)

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Tsunamibilder von Touristen (Dank an meinen Peterle):

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Bei unserem Maledivenurlaub 2008 besuchten wir die Insel Maafushi, Maafushi ist eine deren Inseln die am stärksten davon betroffen waren. Anbei ein paar Bilder nach bzw. wärend des Wiederaufbaus.

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Tsunami Bilder vom Vilu Reef Resort

Grafischer Aufbau und Verbreitung des Tsunamis aus dem Jahr 2004:

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© Kurt Jantz

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